11. Februar 2021

Ausfallsbonus

Nach Einführung des Härtefallfonds, des Fixkostenzuschusses Phase I, des Fixkostenzuschusses 800.000, dem Verlustersatz, dem Umsatzersatz und branchenspezifischen Förderungen ist mit dem Ausfallsbonus eine neue, allgemeine Fördermaßnahme zur Stützung von Unternehmen in Vorbereitung, die Umsatzausfälle aufgrund der COVID-19-Pandemie zu verkraften haben.

Voraussetzung für eine Antragsberechtigung

Gemäß einer ersten Information des Bundesministerium für Finanzen auf deren Homepage soll jedes Unternehmen förderberechtigt sein, das mehr als 40 % Umsatzausfall im Vergleich mit dem jeweiligen Monatsumsatz aus 2019 hat.

Förderzeitraum

Beginnend mit Jänner 2021 als ersten generellen Förderzeitraum soll der Ausfallsbonus bis zum Ende der COVID-19-Pandemie jeweils zum 16. eines Monats für den Vormonat beantragt werden können.

Zusätzlich sollen Unternehmen einen Ausfallsbonus beantragen können, die mangels direkter Betroffenheit von den Betriebsschließungen aufgrund der COVID-19-Verordnungen im November 2020 und Dezember 2020 keinen Anspruch auf einen Umsatzersatz für diese Zeiträume hatten.

Förderbetrag

Der Ausfallsbonus ist mit EUR 60.000,00 je Monat gedeckelt. Er soll abhängig vom Umsatzausfall bis zu 30 % des Vergleichsumsatzes betragen und

 zur Hälfte aus dem Ausfallsbonus im engeren Sinn und

 zur Hälfte aus einem optionalen Vorschuss auf den Fixkostenzuschuss 800.000

bestehen.

Ausfallsbonus und andere Fördermaßnahmen

Bei Vorliegen der Voraussetzungen soll der Ausfallsbonus neben Fixkostenzuschuss, Zahlungen aus dem Härtefallfonds und Umsatzersatz geltend gemacht werden können.

Anmerkung:
Die Förderrichtlinie zum Ausfallsbonus liegt noch nicht vor. Es bleibt daher abzuwarten, wie diese Fördermaßnahme schließlich konkret ausgestaltet sein wird.