ECA-Schreiner und Stiefler Steuerberatungsgruppe

Steuerberater und Wirtschaftstreuhand Krems an der Donau

In unserer letzten Ausgabe haben wir bereits auf die vorgesehenen Änderungen im Grunderwerbsteuergesetz hingewiesen.

  Der Vergleich zum Begutachtungsentwurf und der nun vom Nationalrat beschlossenen Regierungsvorlage zeigt bedeutende Änderungen bei der Grunderwerbsteuer über die wir Sie nochmals informieren möchten:

Bemessungsgrundlage
Ab 1. Juni 2014 gilt grundsätzlich der Wert der Gegenleistung (Kaufpreis) als Bemessungsgrundlage für die Steuer. Ist keine Gegenleistung vorhanden (Schenkung), kann diese nicht ermittelt werden oder ist die Gegenleistung geringer als der gemeine Wert (Verkehrswert) des Grundstückes, ist der gemeine Wert die Bemessungsgrundlage; dies gilt auch bei der Erbschaft außerhalb des Familienverbandes. Der Steuersatz beträgt außerhalb von Übertragungen im Familienverband unverändert 3,5 %.

Begünstigung im Familienverband
Bei Erwerb durch eine Person im Familienverband ist sowohl bei entgeltlichen als auch bei unentgeltlichen Vorgängen der dreifache Einheitswert die Bemessungsgrundlage für die Berechnung der Grunderwerbsteuer. Wird allerdings nachgewiesen, dass 30 % des gemeinen Wertes geringer sind als der dreifache Einheitswert, dann ist dieser nachgewiesene Wert die Bemessungsgrundlage. Der Steuersatz beträgt bei Übertragungen im Familienverband 2 %.

Im Vergleich zum Begutachtungsentwurf kam es jedoch zu einer Einschränkung des Kreises der zum begünstigten Familienverband zählenden Personen. Die Begünstigung gilt nicht mehr für Liegenschaftsübertragungen auf Geschwister, Nichten, Neffen und Verschwägerte, ausgenommen Schwiegerkinder. Zum grunderwerbsteuerlich begünstig-
ten Familienverband gehören gemäß der ab 1. Juni 2014 in Kraft getretenen Regelung Ehegatten, eingetragene Partnerschaften, Lebensgefährten mit gemeinsamen Hauptwohnsitz, Eltern, Kinder, Enkelkinder, Stiefkinder, Wahlkinder und Schwiegerkinder.

Begünstigung bei Firmenübertragung
Der bei Firmenübertragungen mit Grundstücken bestehende Freibetrag von EUR 365.000,00 steht weiterhin nur bei unentgeltlichen Erwerben zu. Neu ist aber die Beschränkung dieser Begünstigung auf Erwerbe im Familienverband. Unentgeltlichkeit ist auch dann gegeben, wenn eine Gegenleistung für die Übertragung gegeben wird, diese aber den dreifachen Einheitswert oder 30 % des gemeinen Wertes nicht überschreitet.

Begünstigung bei Ehewohnung
Die unter bestimmten Voraussetzungen geltende Befreiungsbestimmung zur gleichteiligen Anschaffung oder Errichtung der Ehewohnung steht nicht – wie bisher – nur bei unentgeltlichen, sondern auch bei entgeltlichen Erwerben zu. Befreit ist daher zum Beispiel nunmehr auch die Übertragung des Hälfteanteils einer Ehewohnung durch einen Ehepartner oder eingetragenen Partner gegen Übernahme der Rückzahlung der aushaftenden Schulden.

Begünstigung bei land- und forstwirtschaftlichen Grundstücken
Beim Erwerb von land- und forstwirtschaftlichen Grundstücken durch eine Person im Familienverband ist sowohl bei entgeltlichen als auch bei unentgeltlichen Vorgängen der einfache Einheitswert die Bemessungsgrundlage für die Grunderwerbsteuer, wenn die Steuerschuld ab dem 1. Jänner 2015 entsteht. Der Einheitswert für land- und forstwirtschaftliche Grundstücke wird allerdings mit Wirksamkeit ab 1. Jänner 2015 neu festgestellt.

»Grunderwerbsteuer NEU beschlossen »

In unserer letzten Ausgabe haben wir bereits auf die vorgesehenen Änderungen im Grunderwerbsteuergesetz hingewiesen. Der Vergleich zum Begutachtungsentwurf und der nun vom Nationalrat beschlossenen Regierungsvorlage zeigt bedeutende Änderungen bei der Grunderwerbsteuer über die wir Sie nochmals informieren möchten:

Bemessungsgrundlage

Ab 1. Juni 2014 gilt grundsätzlich der Wert der Gegenleistung (Kaufpreis) als Bemessungsgrundlage für die Steuer. Ist keine Gegenleistung vorhanden (Schenkung), kann diese nicht ermittelt werden oder ist die Gegenleistung geringer als der gemeine Wert (Verkehrswert) des Grundstückes, ist der gemeine Wert die Bemessungsgrundlage; dies gilt auch bei der Erbschaft außerhalb des Familienverbandes. Der Steuersatz beträgt außerhalb von Übertragungen im Familienverband unverändert 3,5 %.

Begünstigung im Familienverband

Bei Erwerb durch eine Person im Familienverband ist sowohl bei entgeltlichen als auch bei unentgeltlichen Vorgängen der dreifache Einheitswert die Bemessungsgrundlage für die Berechnung der Grunderwerbsteuer. Wird allerdings nachgewiesen, dass 30 % des gemeinen Wertes geringer sind als der dreifache Einheitswert, dann ist dieser nachgewiesene Wert die Bemessungsgrundlage. Der Steuersatz beträgt bei Übertragungen im Familienverband 2 %.

Im Vergleich zum Begutachtungsentwurf kam es jedoch zu einer Einschränkung des Kreises der zum begünstigten Familienverband zählenden Personen. Die Begünstigung gilt nicht mehr für Liegenschaftsübertragungen auf Geschwister, Nichten, Neffen und Verschwägerte, ausgenommen Schwiegerkinder. Zum grunderwerbsteuerlich begünstig-
ten Familienverband gehören gemäß der ab 1. Juni 2014 in Kraft getretenen Regelung Ehegatten, eingetragene Partnerschaften, Lebensgefährten mit gemeinsamen Hauptwohnsitz, Eltern, Kinder, Enkelkinder, Stiefkinder, Wahlkinder und Schwiegerkinder.

Begünstigung bei Firmenübertragung

Der bei Firmenübertragungen mit Grundstücken bestehende Freibetrag von EUR 365.000,00 steht weiterhin nur bei unentgeltlichen Erwerben zu. Neu ist aber die Beschränkung dieser Begünstigung auf Erwerbe im Familienverband. Unentgeltlichkeit ist auch dann gegeben, wenn eine Gegenleistung für die Übertragung gegeben wird, diese aber den dreifachen Einheitswert oder 30 % des gemeinen Wertes nicht überschreitet.

Begünstigung bei Ehewohnung

Die unter bestimmten Voraussetzungen geltende Befreiungsbestimmung zur gleichteiligen Anschaffung oder Errichtung der Ehewohnung steht nicht – wie bisher – nur bei unentgeltlichen, sondern auch bei entgeltlichen Erwerben zu. Befreit ist daher zum Beispiel nunmehr auch die Übertragung des  Hälfteanteils einer Ehewohnung durch einen Ehepartner oder eingetragenen Partner gegen Übernahme der Rückzahlung der aushaftenden Schulden.

Begünstigung bei land- und forstwirtschaftlichen Grundstücken

Beim Erwerb von land- und forstwirtschaftlichen Grundstücken durch eine Person im Familienverband ist sowohl bei entgeltlichen als auch bei unentgeltlichen Vorgängen der einfache Einheitswert die Bemessungsgrundlage für die Grunderwerbsteuer, wenn die Steuerschuld ab dem 1. Jänner 2015 entsteht.  Der Einheitswert für land- und forstwirtschaftliche Grundstücke wird allerdings mit Wirksamkeit ab 1. Jänner 2015 neu festgestellt.

 

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»Grunderwerbsteuer NEU beschlossen »

In unserer letzten Ausgabe haben wir bereits auf die vorgesehenen Änderungen im Grunderwerbsteuergesetz hingewiesen. Der Vergleich zum Begutachtungsentwurf und der nun vom Nationalrat beschlossenen Regierungsvorlage zeigt bedeutende Änderungen bei der Grunderwerbsteuer über die wir Sie nochmals informieren möchten:

Bemessungsgrundlage

Ab 1. Juni 2014 gilt grundsätzlich der Wert der Gegenleistung (Kaufpreis) als Bemessungsgrundlage für die Steuer. Ist keine Gegenleistung vorhanden (Schenkung), kann diese nicht ermittelt werden oder ist die Gegenleistung geringer als der gemeine Wert (Verkehrswert) des Grundstückes, ist der gemeine Wert die Bemessungsgrundlage; dies gilt auch bei der Erbschaft außerhalb des Familienverbandes. Der Steuersatz beträgt außerhalb von Übertragungen im Familienverband unverändert 3,5 %.

Begünstigung im Familienverband

Bei Erwerb durch eine Person im Familienverband ist sowohl bei entgeltlichen als auch bei unentgeltlichen Vorgängen der dreifache Einheitswert die Bemessungsgrundlage für die Berechnung der Grunderwerbsteuer. Wird allerdings nachgewiesen, dass 30 % des gemeinen Wertes geringer sind als der dreifache Einheitswert, dann ist dieser nachgewiesene Wert die Bemessungsgrundlage. Der Steuersatz beträgt bei Übertragungen im Familienverband 2 %.

Im Vergleich zum Begutachtungsentwurf kam es jedoch zu einer Einschränkung des Kreises der zum begünstigten Familienverband zählenden Personen. Die Begünstigung gilt nicht mehr für Liegenschaftsübertragungen auf Geschwister, Nichten, Neffen und Verschwägerte, ausgenommen Schwiegerkinder. Zum grunderwerbsteuerlich begünstig-
ten Familienverband gehören gemäß der ab 1. Juni 2014 in Kraft getretenen Regelung Ehegatten, eingetragene Partnerschaften, Lebensgefährten mit gemeinsamen Hauptwohnsitz, Eltern, Kinder, Enkelkinder, Stiefkinder, Wahlkinder und Schwiegerkinder.

Begünstigung bei Firmenübertragung

Der bei Firmenübertragungen mit Grundstücken bestehende Freibetrag von EUR 365.000,00 steht weiterhin nur bei unentgeltlichen Erwerben zu. Neu ist aber die Beschränkung dieser Begünstigung auf Erwerbe im Familienverband. Unentgeltlichkeit ist auch dann gegeben, wenn eine Gegenleistung für die Übertragung gegeben wird, diese aber den dreifachen Einheitswert oder 30 % des gemeinen Wertes nicht überschreitet.

Begünstigung bei Ehewohnung

Die unter bestimmten Voraussetzungen geltende Befreiungsbestimmung zur gleichteiligen Anschaffung oder Errichtung der Ehewohnung steht nicht – wie bisher – nur bei unentgeltlichen, sondern auch bei entgeltlichen Erwerben zu. Befreit ist daher zum Beispiel nunmehr auch die Übertragung des  Hälfteanteils einer Ehewohnung durch einen Ehepartner oder eingetragenen Partner gegen Übernahme der Rückzahlung der aushaftenden Schulden.

Begünstigung bei land- und forstwirtschaftlichen Grundstücken

Beim Erwerb von land- und forstwirtschaftlichen Grundstücken durch eine Person im Familienverband ist sowohl bei entgeltlichen als auch bei unentgeltlichen Vorgängen der einfache Einheitswert die Bemessungsgrundlage für die Grunderwerbsteuer, wenn die Steuerschuld ab dem 1. Jänner 2015 entsteht.  Der Einheitswert für land- und forstwirtschaftliche Grundstücke wird allerdings mit Wirksamkeit ab 1. Jänner 2015 neu festgestellt.