ECA-Schreiner und Stiefler Steuerberatungsgruppe

Steuerberater und Wirtschaftstreuhand Krems an der Donau

Zur Nutzung des investitionsbedingten Gewinnfreibetrages müssen zukünftig ausschließlich abnutzbare körperliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von vier Jahren angeschafft werden.

Die Anschaffung von bestimmten Wertpapieren wird nicht mehr gefördert. Diese Änderung ist für Wirtschaftsjahre vorgesehen, die nach dem 30. Juni 2014 enden und soll vorerst bis 2016 gelten.
Nachdem wohl die überwiegende Mehrheit jener, die bisher den investitionsbedingten Gewinnfreibetrag grundsätzlich nutzen konnten, ihre Einkünfte auf Grundlage einer Einnahmen-Ausgaben-Rechnung ermitteln und jene die bilanzieren, im Regelfall kein abweichendes Wirtschaftsjahr haben, wird diese Änderung mit wenigen Ausnahmen generell mit der Veranlagung 2014 greifen.
Ob die Befristung der Regelung bis 2016 hält, ist allerdings zu bezweifeln: Denn die derzeitige bis 2016 befristete Regelung über die Reduktion des Prozentsatzes des Gewinnfreibetrages abhängig von der Höhe des Gewinnes wird gestrichen. Damit wird die sogenannte „Solidarabgabe" unbefristet in Kraft gesetzt.


ECA-Steuertipp:
Wenn im Jahr 2014 Investitionen in begünstigungsfähige Wirtschaftsgüter anstehen, dann sollten diese wenn möglich nicht mit Mitteln aus begünstigt angeschafften Wertpapieren finanziert werden: Denn diese können ohne steuerliche Nachteile bis zum Ablauf der Behaltefrist gehalten werden.