ECA-Schreiner und Stiefler Steuerberatungsgruppe

Steuerberater und Wirtschaftstreuhand Krems an der Donau

Der oberste Gerichtshof (OGH) hat vor kurzem eine brisante Entscheidung gefällt. Wer während der Konsumation eines Zeitausgleiches krank wird, muss sich dies als verbrauchte Freizeit anrechnen lassen.

Zeitausgleich dient nämlich nicht – wie im Falle des Urlaubs – zu Erholungszwecken. Es besteht in dieser Zeit lediglich keine Arbeitsverpflichtung.
Anders ist das während der Konsumation von Urlaub. Wenn der Dienstnehmer länger als drei Tage krank ist und dies dem Arbeitgeber nach Ablauf der drei Tage unverzüglich mitteilt, bekommt er die betreffenden Urlaubstage wieder gutgeschrieben. Eine dementsprechende ärztliche Bestätigung ist aber jedenfalls vorzulegen.
Diese Entscheidung wird in der näheren Zukunft sicherlich noch ausführlich diskutiert werden. Die Sozialpartner rüsten sich schon für derartige Gespräche.