ECA-Schreiner und Stiefler Steuerberatungsgruppe

Steuerberater und Wirtschaftstreuhand Krems an der Donau

Im Krankheitsfall erhalten Arbeitnehmer Krankengeld und eine Entgeltfortzahlung. Für Selbstständige gab es bisher nur die Möglichkeit, sich eine freiwillige Zusatzversicherung zuzulegen.  

 

 

Nun gibt es auch für Selbstständige eine beitragsfreie, gesetzliche Unterstützungsleistung.

Voraussetzungen:

•  keine oder weniger als 25 Arbeitnehmer beschäftigt

•  Anspruch auf das Krankengeld besteht erst ab dem 43. Tag der Krankheit

•  Aufrechterhaltung des Betriebes muss von persönlicher Leistung des Unternehmers abhängen

Für ein und dieselbe Krankheit wird längstens bis zu 20 Wochen ausbezahlt.

Die Höhe dieser Zahlung wird jedes Jahr neu angepasst. Für 2013 beträgt sie EUR 27,73 täglich.

Nach vier Wochen Arbeitsunfähigkeit muss der Unternehmer innerhalb von zwei Wochen den Beginn der Arbeitsunfähigkeit melden. Dies natürlich mittels ärztlicher Bestätigung der Arbeitsunfähigkeit, welche alle 14 Tage neu eingeholt werden muss. Die Bestätigung muss dem Versicherungsträger innerhalb einer Woche vorgelegt werden.

Sobald der Selbstständige wieder gesund ist, muss dies sofort gemeldet werden.

Selbstverständlich bleibt die freiwillige Zusatzversicherung auf Krankengeld weiterhin bestehen. Abgeschlossen werden kann sie von jedem Unternehmer unter 60 Jahren, der aktiv erwerbstätig und bei der Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft krankenversichert ist.

Ausbezahlt wird das Krankengeld ab dem 4. Tag der Krankheit, aber höchstens für 26 Wochen. Seit 2013 kann diese Höchstdauer auf 52 Wochen verlängert werden, wobei die Krankheit alle 2 Wochen vom Arzt bestätigt werden muss. Auch hier muss diese Bestätigung dem Krankenversicherungsträger innerhalb einer Woche vorgelegt werden.

ECA-Steuertipp:

Achten Sie auf die jeweiligen Meldungsfristen.