ECA-Schreiner und Stiefler Steuerberatungsgruppe

Steuerberater und Wirtschaftstreuhand Krems an der Donau

Bei nicht buchführungspflichtigen Land- und Forstwirten werden die Umsatzsteuer und die Vorsteuer nach Durchschnittssätzen ermittelt.

Pauschalierte Landwirte können aber bekanntlich auf die Umsatzsteuerpauschalierung verzichten und zur Regelbesteuerung optieren. Im Falle der Rückkehr von der Regelbesteuerung zur Pauschalierung war ab 2012 neu vorgesehen, dass eine Berichtigung der Vorsteuer zu erfolgen hat, wenn die erstmalige Nutzung eines Anlagevermögens nach dem 30. Juni 2013 erfolgte. Diese Frist wurde aus Gründen des Vertrauensschutzes nun auf den 31.12.2013 verlängert.

Beispiel: Ein pauschalierter Betrieb hat im Jahr 2010 zur Regelbesteuerung optiert und kehrt im Jahr 2015 wieder zur Pauschalierung zurück. In diesem Fall ist für die im Zeitraum 1. Jänner 2010 bis 31. Dezember 2013 erworbenen und genutzten Gegenstände des Anlagevermögens (Maschinen, Gebäude, etc.) keine anteilige Vorsteuerberichtigung und damit verbunden keine Vorsteuerrückzahlung vorzunehmen. Für Investitionen, die ab 1. Jänner 2014 erworben oder erstmals genutzt werden, kommt es jedoch zu einer anteiligen Vorsteuerberichtigung.