ECA-Schreiner und Stiefler Steuerberatungsgruppe

Steuerberater und Wirtschaftstreuhand Krems an der Donau

Mit 2013 ist es zu einer Gleichstellung der elektronisch übermittelten Rechnung mit einer Rechnung in Papierform gekommen. Am 28.12.2012 hat das BMF in einer Verordnung die Anforderungen an eine elektronische Rechnung präzisiert.

 

Unverändert muss eine elektronische Rechnung die Echtheit der Herkunft, die Unversehrtheit des Inhalts und ihre Lesbarkeit gewährleisten und der Rechnungsempfänger muss der elektronischen Rechnungsübermittlung zustimmen. Dies kann auch nachträglich oder stillschweigend erfolgen.

Neben den bisherigen Möglichkeiten einer Rechnungslegung mit qualifizierter elektronischer Signatur im Sinne des Signaturgesetzes oder einer elektronischen Rechnung über das Unternehmensserviceportal oder der Übermittlung via EDI (Electronic Data Interchange) gelten diese Kriterien nunmehr auch dann erfüllt, wenn das Unternehmen ein innerbetriebliches Steuerungsverfahren anwendet, durch das ein verlässlicher Prüfpfad zwischen der Rechnung und der Lieferung oder sonstigen Leistung geschaffen wird.

Die konkrete Ausgestaltung des innerbetrieblichen Steuerungsverfahrens liegt im Ermessen des Unternehmers. Dafür kann ein elektronischer Workflow aber auch ein manueller Abgleich der Rechnung mit Bestellung, Auftrag oder Lie-ferschein eingesetzt werden. Wesentlich ist die Beschreibung des eingesetzten innerbetrieblichen Steuerungsverfahrens und damit die Nachvollziehbarkeit des angewendeten Prüfprozesses.

ECA-Steuertipp:

Achtung bei Mehrfachübermittlung einer Rechnung: Wird auf einer Rechnungskopie kein entsprechender Hinweis angebracht, droht eine Umsatzsteuerschuld kraft Rechnungslegung.