ECA-Schreiner und Stiefler Steuerberatungsgruppe

Steuerberater und Wirtschaftstreuhand Krems an der Donau

Bei Neuabschluss von Mietverträgen über Geschäftsräumlichkeiten aber auch über Räumlichkeiten für Wohnzwecke sollte im Vertrag auf Änderungen der Verhältnisse Bedacht genommen werden, die den Vermieter auf Grund der mit 1.9.2012 in Kraft getretenen Änderungen durch das 1. Stabilitätsgesetz 2012 nicht mehr zu einer umsatzsteuerpflichtigen Mietzinsverrechnung berechtigen.

 

Fehlt in einem Mietvertrag eine entsprechende „Umsatzsteuerklausel" als Vorsorge für derartige Fälle, kann dies mit erheblichen wirtschaftlichen Nachteile für den Vermieter verbunden sein: Denn mit dem Verlust der Berechtigung zur Verrechnung von Umsatzsteuer auf den Mietzins kann eine Berichtigung der Vorsteuern aus der Herstellung oder der Großreparatur der Mietimmobilie und der Verlust des Vorsteuerabzuges für laufende Aufwendungen verbunden sein.

Auch der Altbestand an Mietverträgen sollte auf ein derartiges Risiko durchgesehen werden und sofern möglich, mit einer Ergänzung zum bestehenden Mietvertrag auf ein solches reagiert werden.

ECA-Steuertipp:

Gerne sehen wir Ihre Mietverträge unter diesem Aspekt durch oder unterstützen Sie im Zuge des Abschlusses eines Mietvertrages, damit Veränderungen der Mietverhältnisse sich soweit wie möglich steuerlich nicht negativ auswirken.