ECA-Schreiner und Stiefler Steuerberatungsgruppe

Steuerberater und Wirtschaftstreuhand Krems an der Donau

Gesellschafter, die ihre Anteile an Kapitalgesellschaften (GmbHs, AGs) verkaufen, müssen den Unterschiedsbetrag zwischen Anschaffungskosten und Veräußerungserlös (= Veräußerungsgewinn) versteuern.

 

Das neue Budgetbegleitgesetz 2011 hat diese Besteuerung, wenn die Beteiligung im Privatvermögen gehalten wird, insofern geändert, als Veräußerungsgewinne der 25 %-igen Kapitalertragsteuer unterliegen. Dies gilt jedoch nur, wenn die Beteiligung nach dem 31.12.2010 angeschafft wurde.

Für Anschaffungen vor diesem Termin greift die neue Besteuerung nur dann, wenn die Beteiligungshöhe zum 30.09.2011 noch mindestens 1 % beträgt. Beteiligungsveräußerungen von unter 1 % sind weiterhin steuerfrei, jedoch mit der Einschränkung, dass das Beteiligungsausmaß innerhalb der letzten 5 Jahre (Steuerhängigkeitsfrist) zu beachten ist.

Bis zum 01.10.2011 gelten weiterhin die alten Bestimmungen (halber Durchschnittssteuersatz, Spekulationsbesteuerung). Bei einer Schenkung oder einer Erbschaft kommt es in keinem Fall zu einer Veräußerungsbesteuerung.

ECA-Steuertipp:

Da die neue Kapitalbesteuerung äußerst kompliziert ist, beraten wir Sie gerne persönlich.