ECA-Schreiner und Stiefler Steuerberatungsgruppe

Steuerberater und Wirtschaftstreuhand Krems an der Donau

Die jüngsten Aussagen des Präsidenten der Europäischen Zentralbank lassen aufhorchen: Um die zuletzt relativ stark gestiegene Inflation einzudämmen, ist zu befürchten, dass die EZB spätestens im Sommer den historisch niedrigen Leitzins von 1 % um 0,25 bis 0,50 Prozentpunkte erhöht.

 

Damit wird jedoch ein Teufelskreis ausgelöst. Eine höhere Inflation hilft zwar einerseits, die enorm hohen Staatsschulden zu verringern, andererseits können die höheren Finanzierungskosten die ohnehin bescheidene Konjunktur – vor allem in den bekannten Defizitländern – abwürgen. Die exportorientierte Wirtschaft Deutschlands und auch Österreichs befürchtet eine weitere negative Auswirkung: Höhere Eurozinsen machen den Euro gegenüber dem US-Dollar stark, sodass unsere Exporte teurer werden.

Unsere Betriebe müssen daher darauf achten, ihre Wettbewerbsfähigkeit weiter auszubauen. Dazu muss unsere Regierung den notwendigen Bürokratieabbau vorantreiben, und die Arbeitskosten durch steuerliche Entlastungen senken.