ECA-Schreiner und Stiefler Steuerberatungsgruppe

Steuerberater und Wirtschaftstreuhand Krems an der Donau

•   Wertpapierverkäufe werden generell mit der Kapitalertragsteuer in Höhe von 25 % besteuert werden. Veräußerungsverluste können gegengerechnet werden.

 

•   CO2-Zuschläge werden zu einer Verteuerung der Preise pro Liter Benzin um 5 Cent und pro Liter Diesel um 4 Cent führen. Etwas abgeschwächt soll es Spediteure treffen. Hier ist eine Reduzierung der Kfz-Steuer geplant.

•   Das Pendlerpauschale soll um 5 % erhöht werden. Überdies wird ein lohnsteuerfreies „Jobticket" geschaffen, wenn der Arbeitgeber seinem Arbeitnehmer eine kostenlose Fahrtmöglichkeit zum Arbeitsplatz zur Verfügung stellt.

•   Stiftungen: Die Zwischensteuer soll auf 25 % erhöht werden. Darüber hinaus sollen künftig Gewinne aus der Veräußerung von Liegenschaften auch außerhalb der Spekulationsfrist steuerpflichtig werden, wenn der Stifter eine juristische Person ist.

•   Tabaksteuer: es ist eine Anhebung um 25 bis 35 Cent pro Packung geplant.

•   Flugticketabgabe: nach dem deutschen Vorbild soll bei Europa-Flügen eine Abgabe von EUR 8,00 pro Ticket und bei längeren Flügen bis zu EUR 35,00 pro Ticket eingehoben werden.

•   Bankenabgabe: für Banken ist eine von der Bilanzsumme abhängige Abgabe geplant. Weiters soll es zu einer Besteuerung von spekulativen Derivativgeschäften kommen. Im Gegenzug dazu ist die Streichung der Kreditvertragsgebühr (momentan 0,8 %) geplant.

•   Eine Anhebung der Normverbrauchsabgabe bei Neuwagen mit hohem Schadstoffausstoß ist geplant.

•   Für Dienstleistungsunternehmen wird an die Abschaffung der Energieabgabenvergütung gedacht.

•   Familienbeihilfe: die Altersgrenze soll von 26 auf 24 Jahre herabgesetzt werden.Die 13. Familienbeihilfe soll nur mehr in Form eines Fixbetrags von EUR 100,00 für die 6 bis 15jährigen Kinder ausbezahlt werden. Bei arbeitssuchenden Kindern im Alter zwischen 18 und 21 Jahren soll die Familienbeihilfe gestrichen werden.

•   Mehrkindzuschlag: der einkommensabhängige Mehrkindzuschlag von monatlich EUR 36,40 ab dem dritten Kind wird ebenso abgeschafft wie der Alleinverdienerabsetzbetrag für Familien ohne Kinder.

•   Pensionsbereich: als Maßnahmen sind unter anderem die Aussetzung der Pensionsanpassung im 1. Jahr sowie die Aliquotierung von Sonderzahlungen im ersten Pensionsjahr geplant. Zwar bleibt die sogenannte „Hacklerregelung" grundsätzlich noch bis 2013 aufrecht, die Attraktivität soll allerdings durch die Verteuerung von Nachkaufszeiten vermindert werden.

•   Pflegegeld: der Zugang zu den Pflegestufen 1 und 2 soll für Neufälle eingeschränkt werden, indem der Pflegebedarf für die Stufe 1 auf mehr als 60 Stunden pro Monat und für Stufe 2 auf mehr als 85 Stunden pro Monat erhöht wird.