ECA-Schreiner und Stiefler Steuerberatungsgruppe

Steuerberater und Wirtschaftstreuhand Krems an der Donau

Klassische Bankkredite und die Nutzung möglicher Förderungen von öffentlichen Stellen sind die allgemein bekannten und auch ausführlich genutzten Möglichkeiten der Finanzierung von Investitionen in österreichischen Unternehmen.

 Um Kapital von einer „Venture-Capital-Gesellschaft“ zu erhalten, muss ein Unternehmen deren Investitionskriterien gerecht werden.

In der aktuellen Entwicklung des Finanzmarktes wird den in Österreich noch jungen Finanzierungsformen des Crowdfunding und Crowdinvesting immer mehr Bedeutung zugemessen.

In Österreich hat diese Idee erstmals der Waldviertler Schuherzeuger „Heini“ Staudinger aufgegriffen und damit 2012 große mediale Aufmerksamkeit erregt:

Weil er von seiner Hausbank keinen Kredit bekam, lieh er sich mit einer Art „Crowdfunding“ Geld von Freunden und Kunden und kam dabei in das Visier der österreichischen Finanzmarktaufsicht. Dies war der Anlassfall für das im Jahr 2015 neu eingeführte Alternativfinanzierungsgesetz (AltFG). Damit wird ein rechtlicher Rahmen für diese durchaus interessante Finanzierungsform geschaffen.

Mit einer Maximalsumme von EUR 5.000,00 pro Anleger kann ein Unternehmen eine Anschubfinanzierung für Bankkredite und Unternehmensförderungen erreichen. Die Gesamtsumme dieser Finanzierung ist flexibel gestaltbar und insbesondere bei Klein- und Mittelbetrieben können damit auch diverse Finanzierungsengpässe vermieden werden.

Interessant ist Crowdfunding für jene Unternehmen, die einer breiten Öffentlichkeit bekannt werden und Ihre Kunden in die Unternehmensentwicklung einbinden möchten.

Investoren haben durch die Unterstützung beim Unternehmensaufbau die Chance auf höhere Renditen, allerdings bei höherem Risiko. Verbunden mit einer entsprechenden Risikostreuung und Selbstverantwortung bieten sich hier sehr attraktive Investitionsmöglichkeiten.