ECA-Schreiner und Stiefler Steuerberatungsgruppe

Steuerberater und Wirtschaftstreuhand Krems an der Donau

Die Bundesregierung hat medienwirksam ein Maßnahmenpaket zur Förderung der Wirtschaft und des Arbeitsmarktes in Aussicht gestellt und damit wieder eine „altbekannte Maßnahme“ aus dem Hut gezaubert.

Teil dieses Maßnahmenpakets ist eine (neue) Investitionszuwachsprämie für Klein- und Mittelbetriebe (KMU). Für diese Investitionszuwachsprämie sollen in den Jahren 2017 und 2018 jeweils EUR 87,5 Mio. (insgesamt also EUR 175 Mio.) zur Verfügung stehen. Nachfolgend kurz zusammengefasst, wie die Förderung des sogenannten Investitionszuwachses aussehen soll:

  1. Die Prämie soll für Neuanschaffungen von abnutzbaren Wirtschaftsgütern zustehen.
  2. Ausgenommen sind Investitionen in Grund und Boden, Beteiligungen und, wen wundert es, Personenkraftwagen
  3. Unter „förderungswürdigem Investitionszuwachs" versteht die Bundesregierung den Durchschnitt der jeweils neu aktivierten Anschaffungs- oder Herstellungskosten des abnutzbaren Anlagevermögens der drei vorangegangenen Jahre.

Die Prämie soll 15 % des Investitionszuwachses betragen. Der Investitionszuwachs muss mindestens EUR 50.000,00 betragen und ist mit einem maximalen Zuwachs von EUR 450.000,00 begrenzt. Anspruchsberechtigt sind Klein und Mittelbetriebe.