ECA-Schreiner und Stiefler Steuerberatungsgruppe

Steuerberater und Wirtschaftstreuhand Krems an der Donau

Monatliche Zahlung
Beitragszahlungen an die Sozialversicherungen wurden bisher immer vierteljährlich vorgeschrieben. Seit Jahresbeginn ist es nun möglich, die Beiträge monatlich zu zahlen.

Senkung der Mindestbeitragsgrundlage in der Krankenversicherung
Mit 1.1.2016 wurde die Mindestbeitragsgrundlage in der Krankenversicherung von EUR 724,00 auf EUR 406,00 gesenkt. Die monatlichen Beiträge reduzieren sich somit von rund EUR 55,00 auf EUR 31,00.

Versicherungsgrenze für neue Selbständige
Für die neuen Selbständigen (Unternehmer ohne Gewerbeschein) wurde die Sozialversicherungsgrenze herabgesetzt. Mit Überschreiten der Versicherungsgrenze, die dem Jahresgewinn entspricht, von EUR 4.988,64 im Jahr 2016 löst man die Pflichtversicherung aus. Basis für diesen Wert ist somit hinkünftig die 12-fache Geringfügigkeitsgrenze.

Einbeziehung von Gewinnausschüttungen in die GSVG-Beitragsgrundlage
Gewinnausschüttungen an geschäftsführende Gesellschafter, die gemäß GSVG pflichtversichert sind, erhöhen laut Sozialversicherungsgesetz die Beitragsgrundlage der Sozialversicherung. Bisher wurde dies jedoch, vor allem auf Grund mangelnder Information der Sozialversicherung, nicht exekutiert. Diskutiert wurde darüber schon einige Zeit, nun soll die Einbeziehung der Gewinnausschüttung in die Beitragsgrundlage auch wirklich umgesetzt werden. Durch die Meldung der Kapitalertragsteuer mittels Finanz Online, soll künftig auch die Meldung von Ausschüttungen an Gesellschafter-Geschäftsführer von GmbHs, die GSVG-pflichtversichert sind, erfolgen.
Ab 1.1.2016 erhält daher die Sozialversicherung die notwendigen Informationen, um die Beitragsgrundlage um die Ausschüttungen zu erhöhen.
Ob Gewinnausschüttungen vor 2016 auch zu einer Erhöhung der Beitragsgrundlage führen, ist noch immer nicht geklärt. Wir halten Sie weiter am Laufenden.