ECA-Schreiner und Stiefler Steuerberatungsgruppe

Steuerberater und Wirtschaftstreuhand Krems an der Donau

Rabatte für Mitarbeiter/innen wären grundsätzlich als gewährte Vorteile über anzusetzende Sachbezüge zu versteuern.

Zukünftig gibt es bei der Gewährung von Mitarbeiterrabatten (auf betriebseigene Produkte und Waren) eine Freigrenze in Höhe von maximal 20%. MitarbeiterInnen können daher um bis zu 20 % günstiger in „ihrem“ Betrieb einkaufen, ohne diesen Vorteil als Sachbezug versteuern zu müssen. Wird ein höherer Rabatt als 20 % gewährt, gibt es darüber hinaus – quasi als Auffangbecken – einen Freibetrag von jährlich EUR 1.000,00 pro Mitarbeiter/in. Eine Mitarbeiterin in einer Boutique, die dort beispielsweise vier Jeans um 50 Prozent verbilligt kauft und sich damit insgesamt im Jahr EUR 200,00 erspart, hat dadurch auch keine steuerlichen Nachteile in Kauf zu nehmen.
Zu beachten ist, dass die prozentuelle Begünstigung von bis zu 20 % (Freigrenze) auch für teure Waren wie z.B. Autos oder beispielsweise Fertigteilhäuser gilt. Ein solcher Rabatt wird daher zwar deutlich über EUR 1.000,00 liegen, ist jedoch auch nicht mit steuerlichen Nachteilen für die betreffenden Mitarbeiter verbunden.