ECA-Schreiner und Stiefler Steuerberatungsgruppe

Steuerberater und Wirtschaftstreuhand Krems an der Donau

Am 30. September 2014 endet die Frist für österreichische Unternehmer, die Vorsteuern des Jahres 2013 in den EU-Mitgliedstaaten zurückholen wollen. Die Anträge sind elektronisch mittels FinanzOnline einzureichen.

Die österreichische Finanzverwaltung prüft den Antrag auf Vollständigkeit und Zulässigkeit und leitet diesen an den zuständigen Mitgliedstaat weiter. Eine Vorlage der Belege ist im elektronischen Verfahren nicht vorgesehen, außer das erstattende Land fordert diese gesondert an. Die einzelnen EU-Mitgliedstaaten können ab einem Rechnungsbetrag von EUR 1.000,00 bzw. bei Kraftstoffrechnungen ab EUR 250,00 die Vorlage von Rechnungskopien verlangen.

Die Bearbeitung des Antrags ist vom Erstattungsstaat grundsätzlich innerhalb von vier Monaten durchzuführen. Neben dem Erstattungszeitraum sind auch noch davon abhängige Mindesterstattungsbeträge zu beachten. Bei einer Rückzahlung für ein Kalenderjahr gelten EUR 50,00 und bei 3 Monaten EUR 400,00 als Mindestbeträge.

Wenngleich Frist und Antragsmodus für alle EU-Mitgliedstaaten gleich sind, gelten doch von Land zu Land unterschiedliche steuerliche Bestimmungen. Dies kann zu Unterschieden hinsichtlich der Art und des Ausmaßes der Vorsteuerrückerstattung führen. Beschränkungen betreffen dabei regelmäßig Verpflegungs- und Bewirtungsaufwendungen, Repräsentationskosten sowie PKW-Aufwendungen.