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Wird eine Frist versäumt, ist über Antrag einer Partei, die dadurch einen Rechtsnachteil erleidet, die Wiedereinsetzung in den vorigen Stand dann zu bewilligen, wenn die Partei glaubhaft macht, dass sie durch ein  unvorhergesehenes und unabwendbares Ereignis gehindert war, die Frist einzuhalten. Die Partei darf an der Fristverletzung kein grobes Verschulden treffen. Wiedereinsetzbar sind  z.B. Berufungsfristen, Mängelbehebungsfristen  und Zahlungsfristen.

Ein Wiedereinsetzungsantrag hat zu enthalten (§ 309a BAO):

a) Bezeichnung der versäumten Frist;

b) Bezeichnung des unvorhergesehenen und unabwendbaren Ereignisses;

c) Angaben zum fehlenden groben Verschulden;

d) Angaben zur Rechtzeitigkeit des Antrages.